Isle of Reason

Liberty, Rationalism, and the Desire for Future Improvement

Archive for the category “Humor”

Rudi Carrell widerlegt die Klimaerwärmung

Schenkt man den Klimaforschern um die Lichtgestalten Mojib Latif und Hans Joachim Schellnhuber glauben, dann erwärmt sich unser Planet infolge des Treibhauseffektes seit Mitte des 19. Jahrhunderts – was in etwa mit dem Beginn der industriellen Revolution zusammenfällt – kontinuirlich und unaufhaltsam, sofern wir uns nicht alle in sofortigem Verzicht üben. Geringfügige Schwankungen sind natürlich inbegriffen, doch der Trend hin zu einer wärmeren Atmosphäre hält an.

Einen kleinen Schönheitsfehler hat diese Behauptung allerdings. In den siebziger Jahren lauteten die Befürchtungen nämlich gänzlich gegenteilig: Eine gigantische Eiszeit stünde ins Haus, verursacht – natürlich – durch den Menschen und seine Frevel. Deshalb auch die Umbenennung hin zum “Klimawandel”. Weiterlesen…

Wie unterstützt man die Demokratiebewegung in Tunesien? Faszinierende Erkenntnisse von Claudia Roth

Da hat die Grünen-Ikone Claudia Roth mal wieder was ausgepackt: Deutsche Touristen sollen in Tunesien Urlaub machen, um dort die “Jasminrevolution” zu Ende zu bringen. Wie genau diese Unterstützung vonstatten gehen soll – befürchtet werden schon klassisch deutsche Modell wie der runde Tisch und Konfliktpräventationsseminare – bleibt freilich im Argen. Der Welt gegenüber erwähnt sie nur:

“Die, die Urlaub machen wollen, sollten nach Tunesien kommen – das ist auch eine Form von Unterstützung“ Weiterlesen…

Nils erklärt: Guantanamo

Nachdem ich vor einige Zeit einiges an Unsinn über das berühmt-berüchtigte Gefangenenlager Gitmo Naval Base geschrieben habe, zu dem ich wohl so eine Art Obsession pflege, dürfen sich meine Leser heute zum ersten Mal von einer seriösen Quelle über die desaströsen Umstände auf Kuba informieren. Ich nehme hiermit alles zurück, was ich je in dieser Hinsicht behauptet habe, und stütze meine Analyse ganz auf den folgenden Artikel: Weiterlesen…

Allah&Alaaf!

Helau! Von Steve Evans (Klick für Quelle)

Ich darf stolz berichten, dass ich es inzwischen sogar zum Gastautor bei der Achse des Guten gebracht habe. Der folgende Artikel ist ein Auszug aus einem dort erschienenen Text. Voilà:

Die närrischen Tage neigen sich langsam aber sicher dem Ende entgegen, dem bunten Treiben der Karnevalisten wird das aber dennoch keinen Einhalt gebieten. Lustig verkleidete Menschen in schwarzen Ganzkörperkostümen oder im Predigergewand setzen ihr munteres Spektakel, in dessen Genuss auch Europa in den letzten zehn Jahren kommen durfte, konsequent fort. Die Europäer präsentieren sich indes als guten Gastgeber, die sich seit Jahren darin übertrumpfen, besonders kreative Ausreden für die offensichtlich nicht nur in der Hauptsaison aktiven Narren und Närrinnen zu präsentieren.

Freilich gerät die ganze Sache auch ab und zu mal etwas aus dem Ruder [...]

Hier geht es weiter.

Die Umwelt interessiert mich einen Dreck

Die Fluggesellschaft Ryanair hat es dort clevere Unternehmenspolitik geschafft, Flüge zu äußerst niedreigen Preisen anzubieten. Chef O'Leary wird dafür seltsamerweise angefeindet.

Gut, ich hätte die Überschrift in Anführungszeichen setzen sollen. Der Satz stammt nämlich nicht von mir (Plagiatsgefahr), sondern von Ryanair -Chef Michael O’Leary, der sich in einem Interview mit der berüchtigt-linken Süddeutschen Zeitung mal so richtig schön auskotzt. O’Leary mag arrogant und abgehoben klingen, aber immerhin er spricht einige wichtige Sachen an, die schon so festgefahren im allgemeinen Bewusstsein sind, dass jedes Rütteln daran einer Revolution gleichkommt. Starten wir einfach mal in medias res, es wird keine streng zusammenhängende Geschichte ergeben, aber ein paar Einwürfe, die mir wichtig sind. Weiterlesen…

Schöner denken leicht gemacht

Super Buch. (Klick für Quelle)

…denn das ist oft gar nicht so einfach. Wer kennt sie nicht, diese in deutschen Leitmedien inflationäre gebrauchten Wörter wie “Bürger mit Migrationshintergrund”, “ökosozial”, “Extremwetter”, “Toleranz” und “Frieden”? Die Deutschen haben es geschafft, ganz ohne Reichsschrifttumskammer und Big Brother ihre eigene Version des orwellschen Neusprech zu entwickeln und ihre eigene Sprache durch Selbstzensur verstümmelt und um ihre Ausdrucksschärfe gebracht. Doch es gibt einige liberale Geister, die sich dagegen wehren. Noch.

Bemerken sie schon die Assoziation des Wörtchens “noch”? Durch dessen Einfügung gewinnt der ganze Satz gleich mehr an Dramatik, ich kann mich damit um eine Aussage und um deren Belegung drücken, trotzdem ist jedem Leser danach klar: Diese Leute gehören zu einer aussterbenden Gattung. Es sind kleine Füllwörter wie dieses, die klaren Aussagen erschweren, und den Autoren des Buches “Schöner Denken” gebührt der Verdienst, zu deren – schon wieder so ein postmodernes Wörtchen- Dekonstruktion beigetragen zu haben. In teils satirischer, teils informativer Aufbereitung  rücken Josef Joffe (Herausgeber der ZEIT), Dirk Maxeiner, Michael Miersch und Henryk M. Broder dem politisch korrektem Zeitgeist zu Leibe. Weiterlesen…

Peter Scholl-Latour, notorischer Völkermordleugner

Wer in Deutschland den Holocaust leugnet, kann mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft werden. Wer den Völkermord in Darfur leugnet oder zur “innere Auseinandersetzung” herunterstuft, bei dem immerhin 400.000 Menschen von der eigenen Regierung brutal ermordet wurden, der wird zum Islamexperten stilisiert und bekommt massenhaft Gelegenheit, seine verwirrte Weltsicht in Talkshows zur Schau zu stellen (beginnt etwa bei 11:00 Minuten):

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Ralf Möller vs. Todenhöfer

“Sie sind nicht der große Held, weil sie als Kournalist durch Kabul gehen. Setzen sie sich da mal mit einer Uniform hin, dann wissen sie, was Sache ist!”

Guter Mann.

Jan Fleischhauer schreibt-und die SPIEGEL-Leserschaft läuft Amok

Der Journalist Jan Fleischhauer. Photo by Micheal Thurm, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b7/Jan_Fleischhauer.jpg

Der Journalist Jan Fleischhauer müsste eigentlich auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten stehen. Immerhin ist sein Überleben als Neokonservativer in der unwirschen Welt der “ein bisschen” linken bis hin zu kommunistisch-linken Redakteure beim Leitmedium aus Hamburg stark gefährdet, seine Existenz permanent bedroht. Was Inhalt und sprachliche Klarheit angeht, ist er ein Musterbeispiel für guten Journalismus, was seinen Mut betrifft, spricht die Beschäftigung beim SPIEGEL Bände.

Er hat auf deren Online-Seite inzwischen eine eigene Kolumne, in der Woche für Woche die versammelte Lesergemeinde die Treibjagd auf ihn im Kommentarwald eröffnet. Kürzlich erschienen ist dort ein Fazit über Ägypten, dem jedoch der Mangel anhaftet, sehr gekonnt die Finger in die Wunden der selbsternannten “progressiven Denker” legt. Der Artikel ist sehr zu empfehlen und lässt sich schnell lesen, ich werde hier nur einen Auszug bringen, der wenig zu wünschen übrig lässt: Weiterlesen…

Jürgen Todenhöfer: Ahmadinedjads Antisemitismus “ein Übersetzungsfehler”

Jürgen Todenhöfer, weiser Mann aus dem Morgenland. Photo by Hydro, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Juergen_todenhoefer.jpg

Passend zur heute eingerichteten Serien-Seite gibt es die erste Fortsetzung einer solchen in sehr loser Reihenfolge weitergestalteter Folge von Artikeln zu einem ähnlichem Thema. Dabei werden Menschen gewürdigt, die sich besonders um die Verbreitung postmodernistisch-linker/kommunistischer Ideen bemüht haben. Die Teilnahme ist kostenlos und für jeden möglich, es winkt der Große Stalinpreis.

Knalltüte des Tages ist heute jedenfalls Jürgen Todenhöfer, seines Zeichens CDU-Politiker und Medienmanager, auf dessen Interview mit cicero mich MFL in der Kommentarfunktion aufmerksam gemacht hatte. Er ist regelmäßiger Stammgast in Henryk Broders Satiren, hauptberuflich unterwegs jedoch als Botschafter der Taliban und useful idiot. Er verteidigt in dieser Folge besonders gerne unschuldige Opferlämmer wie bin Laden oder Ahmadinedjad gegen die böse und imperialistische USA und, wie könnte es anders sein, natürlich auch gegen Israel. Weiterlesen…

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