Die Tierrechtsbewegung im freien Fall. PeTA verspielt letzte Sympathien
Ich bin ja selbst Vegetarier und als solcher grundsätzlich dafür, Regeln, die den Umgang mit Tieren betreffen, zu verschärfen. Vor allem die industrielle Tierhaltung produziert meines Erachtens eine Menge Leid, dass ethisch nicht gerechtfertigt werden kann. Aber bei dem, was sich die Flaggschifforganisation sämtlicher Tierschutz-/Tierrechtsbewegungen, die PeTA (People for the ethical Treatment of Animals), neuerdings wieder erlaubt, stellt sich schon die Frage, ob man sich selbst noch unter diesem Überbegriff subsumieren lassen möchte.
Was ist passiert? In den Vereinigten Staaten soll eine Mutter ihr Baby in der Mikrowelle gegart habe, und ich hoffe doch sehr, dass jeder halbwegs vernünftige Mensch bei solchen Geschichten das kalte Grauen bekommt.
Nicht so die PeTA. Mit einer Skrupellosigkeit ausgestattet, wie sie mancher Gauleiter nicht besessen hatte, wird das Ereignis zu einer kolossal widerwärtigen Kampagne ausgeschlachtet, Motto: Fleisch in der Mikrowelle zuzubereiten ist ethisch gleichwertig mit obiger Geschichte. Die Organisation, die sie selbst als Höhepunkt der ethischen Entwicklung betrachtet, hat keinerlei Wertschätzung für ein Menschenleben übrig.
Schon nach dem Holocaustvergleich (Tierkäfig =KZ) war die Organisation in meinen Augen moralisch diskreditiert. Jetzt hat sie meine Meinung ausdrücklich bestätigt.
Gefunden auf der Achse des Guten.


