Isle of Reason

Liberty, Rationalism, and the Desire for Future Improvement

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Wer sich für sein Blog einen regen Besucherstrom erhofft, ist in der Regel auf den ersten Eindruck angewiesen. Dazu zählt natürlich neben dem optischen Erscheinungsbild auch der Name der Website, der – wie ich gerne zugebe – doch etwas arrogant wirkt. Ein kurze Erläuterung, die hoffentlich dazu beiträgt, dieses Bild zu verbessern, sei hier angeführt; sie dient gleichwohl dem Zweck, die hier thematisierten Inhalte und Herangehensweisen etwas näher zu beleuchten.

Die Metapher von der  “Insel der Vernunft” ist  keine Anmaßung des Autors, mithilfe derer er sich zur  Person mit überragender Intelligenz stilisiert, die in den weiten Meeren des intellektuellen Mittelmaßes verloren ist. Die ominöse Vernunft charakterisiert vielmehr eine mir eigene Weltsicht, die es mir erlaubt, Probleme des Alltags einzuordnen und zu bewerten. Eine Vernunft, die sich zur Tradition der Aufklärung bekennt, wie sie in Europa Anfang des 18. Jahrhunderts ihren Ausgang nahm.

Diese Vernunft oder Rationalität versteht sich in Abgrenzung zu gegenwärtig vorherrschenden ideologischen, dogmatischen oder emotionsorientierten Weltanschauungen, wie sie sich in der de-facto-Religion Kommunismus und seinen kleinen Geschwistern, dem Sozialismus/Sozialdemokratie und den Öko-Bewegungen, sowie in den zahlreichen de-jure-Religionen wie Islam und Christentum manifestieren. Dagegen setzt die Ratio auf logische und empirische Argumentation, was konsequenterweise zur Bejahung der Möglichkeit der eigenen Fehlbarkeit führt. Rationalisten müssen deshalb noch lange keine radikalen Skeptiker ohne eigene Positionen sein, sondern können gerade aus dieser Erkenntnis heraus ihre Ansichten relativ unvoreingenommen diskutieren.

Der Autor selbst studiert derzeit Physik an der Ruperto Carola in Heidelberg und schreibt in seiner Freizeit über Themen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Philosophie und Gesellschaft. Er vertritt dabei den Standpunkt eines konservativen Liberalen/Libertären, der auf Werte wie Freiheit und Eigenverantwortung setzt,  philosophisch einen strikten Rationalismus.

Ich freue mich über jeden Besucher, der sich die Zeit nimmt, die Artikel zu lesen und sich seine eigene Meinung dazu zu bilden. Gerne dürfen sie auch die betreffenden Artikel kommentieren, die üblichen Regeln dafür (aus meiner Sicht nichts Herausragendes, lediglich Grundsätze, nach denen wir tagtäglich miteinander kommunizieren) lauten: Bezug zum Thema, keine Beleidigung/Hetzparolen, höflicher Umgang, keine Werbung. Für Erstbesucher bietet sich außerdem die Rubrik “Empfehlungen” an, wo ich die meines Erachtens nach wichtigsten Artikel abgelegt habe.

Zum Schluss noch einige rechtliche Hinweise. Der erste betrifft verlinkte Seiten, von denen ich mich laut Gesetz distanzieren muss, für den Fall, dass sie etwas publizieren, das nicht mehr in den Bereich der Meinungsfreiheit fällt. Der zweite bezieht sich auf die unsäglichen Regelungen zum Komplex “geistiges Eigentum”. Ich bin kein Befürworter der künstlichen Verknappung beliebig reproduzierbarer Güter, wie es Ideen nun einmal sind, und erhebe deshalb keinen Anspruch auf einen Kopierschutz der hier online gestellten Texte. Sie sind hiermit unter den Bedingungen der Creative Commons Licence freigegeben, was nichts anderes bedeutet, als dass sie sie als Ganzes oder Ausschnitt kopieren, abändern und publizieren dürfen. Sie müssen noch nicht einmal auf diese Seite verweisen oder mich als Autor ausgeben, wobei es im Grunde eine Selbstverständlichkeit ist, dies trotzdem zu tun.

 Bei Kritik, Lob oder Anregungen allgemeiner Art bietet sich das Gästebuch oder eine e-Mail an (issing.daniel(at)gmail.com).

Jetzt aber viel Spaß auf meinen Blog und einen schönen Tag,

Daniel Issing

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