Isle of Reason

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Rudi Carrell widerlegt die Klimaerwärmung

Schenkt man den Klimaforschern um die Lichtgestalten Mojib Latif und Hans Joachim Schellnhuber glauben, dann erwärmt sich unser Planet infolge des Treibhauseffektes seit Mitte des 19. Jahrhunderts – was in etwa mit dem Beginn der industriellen Revolution zusammenfällt – kontinuirlich und unaufhaltsam, sofern wir uns nicht alle in sofortigem Verzicht üben. Geringfügige Schwankungen sind natürlich inbegriffen, doch der Trend hin zu einer wärmeren Atmosphäre hält an.

Einen kleinen Schönheitsfehler hat diese Behauptung allerdings. In den siebziger Jahren lauteten die Befürchtungen nämlich gänzlich gegenteilig: Eine gigantische Eiszeit stünde ins Haus, verursacht – natürlich – durch den Menschen und seine Frevel. Deshalb auch die Umbenennung hin zum “Klimawandel”.

Wie kalt es in den siebziger Jahren tatsächlich war, kann man im folgenden Video anhören, ein seichter Sommerhit, gesungen von Rudi Carell. Der Text spricht Bände:

Heute sind die Braunen nur noch Weiße.
Denn hier wird man ja doch nur tiefgekühlt.
Ja früher gab’s noch Hitzefrei.
Das Freibad war schon auf im Mai.
Ich saß bis in die Nacht vor unserem Haus.
Da hatten wir noch Sonnenbrand
und Riesenquallen an dem Strand, und Eis
und jeder Schutzmann zog die Jacke aus.

Wann wird’s mal wieder richtig
Sommer – ein Sommer wie er
früher einmal war?
Ja mit Sonnenschein von Juni bis
September
und nicht so naß und so sibirisch
wie im letzten Jahr.

Und was wir da für Hitzewellen hatten
Pulloverfabrikanten gingen ein.
Da gab es bis zu 40 Grad im Schatten
Wir mußten mit dem Wasser sparsam sein
Die Sonne knallte ins Gesicht
da brauchte man die Sauna nicht.

Zu schade, dass dieser Schlager wohl bald von der grünen Inquisition auf den Index gesetzt wird. Mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung nimmt man es im Potsdamer Think-Tank nämlich leider nicht so genau.

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12 Gedanken zu “Rudi Carrell widerlegt die Klimaerwärmung

  1. Mauna sagte am :

    Vielen Dank für den Super-Blog, ich lese sehr gerne und regelmäßig hier, und auch wenn ich insbesondere der scheinbar säkularen Eschatologie des medialen Umgangs mit dem Klimawandel und den “Prophezeiungen” einiger (hier ja namentlich erwähnten) “Lichtgestalten” durchaus kritisch und skeptisch gegenüberstehe, so ist die Behauptung, in den 1970ern wäre auf breiter wissenschaftlicher Basis ein ‘global cooling’ vorhergesagt worden eine häufige Miskonzeption. Tatsächlich wird in der krassen Mehrzahl der Studien der Mitt-60er bis End-70er durchaus eine globale Erwärmung festgestellt bzw. weiterhin vorhergesagt. Nur etwa ein Zehntel der wissenschaftlichen Studien dieser Zeit sprach hingegen von ‘global cooling’. Doch auch damals waren die Medien in der Berichterstattung über Wissenschaft miserabel, weswegen es zB zu der berühmten TIMES-Titelseite “How to survive the coming Ice Age” kam.
    Nette Seite, die mit den bekanntesten und beliebtesten fehlerhaften Argumenten der sog. ‘Klimaskeptiker’ aufräumt: http://www.skepticalscience.com/ice-age-predictions-in-1970s.htm

    • Ich beginne einfach mal mit einem großen Dankeschön für das nette und motivierende Lob. Es freut mich immer wieder, so etwas zu lesen.

      Zu dem (eventuellen) Konsens “Global Cooling” in den 70ern: Man findet im Netz auch durchaus andere Darstellungen, eine habe ich ganz am Ende verlinkt. Wenn ich das richtig verstehe, war es natürlich nicht so, dass alle Klimaforscher (oder wie sie sich damals bezeichneten) dieser These zustimmen. Dasselbe gilt für die heutige Zeit, in der auch ein bedeutender Teil der Wissenschaftler der Theorie des menschgemachten Klimawandels nichts zustimmen. Dennoch war der Eindruck auf die Öffentlichkeit i.A. so, als gäbe es diesen Konsens. Wie man das jetzt auslegen mag, hängt natürlich auch von der Sprachkonvention ab.

      Um vielleicht noch mal auf die allgemeinere Bedeutung dieser Anmerkung zu sprechen zu kommen: Es ist ja schon beinahe gespenstisch, mit welcher Zielsicherheit die Experten mit ihren Klimaprognosen daneben liegen. Die Umkehr von “Global Cooling” zum “Gobal Warming” (zumindestens in der öffentlichen Wahrnehmung) ist ein Beispiel dafür.

      Grüße, Daniel

      http://omniclimate.wordpress.com/2010/03/23/1970s-global-cooling-consensus-not-a-myth-the-unassailable-argument/

  2. Einen kleinen Schönheitsfehler hat diese Behauptung allerdings. In den siebziger Jahren lauteten die Befürchtungen nämlich gänzlich gegenteilig: Eine gigantische Eiszeit stünde ins Haus, verursacht – natürlich – durch den Menschen und seine Frevel. Deshalb auch die Umbenennung hin zum „Klimawandel“.

    Extrablatt! Extrablatt! Naturwissenschaft ändert ihre Meinung auf Grund neuer Erkenntnisse! Naturwissenschaft ist nicht vertrauenswürdig!

    • Man nimmt ja heutzutage zurecht an, dass die Temperatur seit Beginn der industriellen Revolution um etwa 0,7 Grad gestiegen ist. Das passt nicht so ganz gut mit den Befürchtungen einer neuen Eiszeit zusammen, nicht?

      Das sich in der Wissenschaft Paradigmenwechsel vollziehen, ist gut und richtig. Man sollt e sich nur bewusst sein, dass sich der im Felde der Klimaforschung gern bemühte Konsens schon einmal deutlich gewandelt hat, bevor man aufbricht, eine neue Klimadiktatur zu errichten.

      In den letzten zehn Jahren war des übrigen wieder eine Abkühlung auszumachen. Zeit für die nächste Meinungsänderung?

  3. Man nimmt ja heutzutage zurecht an, dass die Temperatur seit Beginn der industriellen Revolution um etwa 0,7 Grad gestiegen ist. Das passt nicht so ganz gut mit den Befürchtungen einer neuen Eiszeit zusammen, nicht?

    Nun. Vielleicht wusste man damals noch nicht, ob Treibhausgase oder Aerosole der dominierende Effekt des anthropogenen Einfluss auf das Klima sein wird. Es gab damals Befürchtungen in beide Richtungen. Aber schön, dass Du die ignorierst, die nicht zu Deiner Geschichte passt.

    Das sich in der Wissenschaft Paradigmenwechsel vollziehen, ist gut und richtig. Man sollt e sich nur bewusst sein, dass sich der im Felde der Klimaforschung gern bemühte Konsens schon einmal deutlich gewandelt hat, bevor man aufbricht, eine neue Klimadiktatur zu errichten.

    Genau. Man sollte nämlich niemals nach besten Wissen und Gewissen handeln.

    In den letzten zehn Jahren war des übrigen wieder eine Abkühlung auszumachen. Zeit für die nächste Meinungsänderung?

    Quelle?

  4. Wenn eine Diktatur ihrer Meinung nach Handleln nach bestem Wissen und Gewissen ist, kann ich ihnen auch nicht mehr weiterhelfen. Belästige sie mich nicht mit so einem Unsinn. Beim nächsten Kommentar, der in dieser Richtung zieht, sind sie für den Diskussionsbereich gesperrt.

  5. nCr sagte am :

    Ich muss mich hier ernsthaft mal für verquer einsetzen, denn Meinungsfreiheit heißt auch sich für Meinungen einzusetzen, die man selbst nicht vertritt. Denn ich sehe in verquers Beitrag nichts verwerfliches, auch wenn ich ihm sowohl inhaltlich als auch in der Ausdrucksweise nicht so recht zustimmen würde.
    Und auch man es in manchen Blogs öfters liest, ist eine Klimadiktatur immernoch nur ein Gerücht. Jeder hat die Möglichkeit eine Partei zu gründen, die das EEG und alle mit dem Klima begründeten Gesetze rückgängig machen will. Wenn man dann keine Mehrheit dafür findet, ist das halt Demokratie mit all ihren Stärken und auch Schwächen. Das durchzusetzen gegen die Mehrheit der Bevölkerung wäre eher eine Diktatur, als die angebliche Klimadiktatur.
    Natürlich ist das sperren von Benutzern im Kommentarbereich das gute Recht eines jeden Blogbetreibers, aber ob man wirklich schon bei solchen Beiträgen wie verquers Kommentar damit anfangen sollte, halte ich für sehr fragwürdig. Im Endeffekt handelt es sich bei der aktuellen Klimapanik meiner Meinung nach um eine Auslegung von Hans Jonas Zukunftsethik nach dem Motto, wenn etwas im Moment unberechenbare Folgen für die Zukunft haben könnte, soll man vom Schlimmsten ausgehn (so hab ich das zumindest mal in Reli gelernt). Das selbe findet man auch bei der Angts vor Gentechnik und Kernkraft. Ob das jetzt richtig ist oder nur übertriebene Angst, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber es ist zumindest eine vertretbare Handlungsweise und man kann es daher von mir aus auch “nach besten Wissen und Gewissen” nennen.

    Grüße,
    nCr

    • Nein, lieber nCr, eine Diktatur ist eben genau dies nicht: Eine Handlung nach bestem Wissen und Gewissen. Ihre Sympathisanten beziehen ihren Unterbau aus einem seltsam eindimensionalen Menschenbild, kombiniert mit dem Glauben daran, in irgend einer Form “allwissend” zu sein – sprich, besser als der einzelne Mensch beurteilen zu können, was gut für ihn ist.

      Im Falle des Klimawandels bedeutet dies: Sie wissen, dass die Theorie des anthrpogen verursachten Klimawandels eine ewig und universell gültige ist, sie wissen, das Bekämpfung in jedem Fall besser ist als Anpasssung, und sie kennen die Mittel, um den Wandel noch zu verhindern. Zumindest geben sie das vor.

      Die totalitären Theoretiker verleugnen auf beeindruckende Weise die fundamentale Grunderkenntnis der Praxeologie: Dass die Beurteilung darüber, welche Mittel zum Erreichen eines Ziels eingesetzt werden sollen, stets nur dem betreffenden Individuum obliegt. (Sie schreiben in ihrem Kommenatr ja selbst: “Ob das jetzt richtig ist oder nur übertriebene Angst, muss jeder für sich selbst entscheiden.” Genau das geschieht aber ja nicht, ich kann nicht entscheiden, ob ich Geld für Klimaschutz ausgeben möchte oder nicht.) Der Glaube an eine objektive Kosten-Nutzen-Bewertung ist Ausgangspunkt sämtlicher Diktaturen und damit verantwortlich für millionenfachen Massenmord.

      Zur Meinungsfreiheit nur so viel: Der gute verquer kann seine Ansichten gerne auf seinem Blog veröffentlichen, ohne das eine Zensur ihn einschränkt, da stimme ich ihnen zu. Was er allerdings in meinem Kommentarbereich veröffentlicht, entscheide allein ich. Der Rechtfertigung einer Diktatur wird hier keine Plattform geboten, schon allein aus rechtlichen Gründen.

      Grüße, Daniel

      • nCr sagte am :

        Irgendwie fehlt mir aber immer noch eine saubere Begründung, wieso es sich hierbei um eine Diktatur handeln sollte. Wieso muss man den Gegner in der Politik immer gleich als Diktatur bezeichnen? Linke tun das, wenn sie von der Diktatur des (internationalen) Kapitals reden, EU-Gegner tun das bei Kommentaren über die EU auch mal gerne, etc. Unser System ist immer noch eine Demokratie, ob einem das Ergebnis gefällt oder nicht. Demokratie heißt eben nicht zwangsläufig liberale Demokratie, sondern es gibt hier viele Abstufungen. Natürlich könnte man mit dem Klima eine Diktatur begründen, so wie mit so ziemlich allem. Aber bisher sind mir kaum solche Fälle bekannt, zumindest nicht mehr, als bei anderen politischen Richtungen.
        Und man muss nur mal davon ausgehen, dass die CO2-Theorie richtig ist, dann ist ein Eingreifen des Staats relativ legitim. Die Hauptaufgabe des Staates ist es den Bürger vor Schaden durch andere Bürger zu schützen. Und ein möglicher Klimawandel trifft eben nicht nur den “Klimasünder”, sondern auch die Grünen mit “Ökostrom” und E-Auto. Und das ist hier die Problematik. Der „Klimasünder“ schadet also dem Ökostrombezieher. Eine Entschädigung ist aber durch die Nichtnachvollziehbarkeit des Schadens und die enorme Zeitdauer nicht möglich. Wie genau ein besseres staatliches Eingreifen hier aussehen könnte ist schwierig, der aktuelle Weg ist keinesfalls optimal. Das der Staat hier nicht einfach zusehen kann, wie ein Bürger dem anderen schadet ist aber hier auch meine Meinung, wofür haben wir den Staat den sonst?
        Wie gesagt gilt das alles nur, wenn die CO2-Theorie stimmt, aber ob dies stimmt kann man als Laie wohl kaum bewerten. Und die Mehrheit der Wissenschaftler und Bürger ist nun mal zu der Meinung gekommen, dass ihnen das Risiko zu hoch ist. Und wenn ihnen z.B das Risiko durch motorradfahren ohne Helm nicht zu hoch ist, dann ist ihre Sache. Aber wenn ihnen das Risiko, das Unbeteiligte durch ungesicherte Ladung auf ihrem LKW sterben, nicht zu hoch ist, dann nicht nur ihre Sache. Denn der Schaden trifft nicht nur sie.
        Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob das Risiko eines Klimawandels wirklich so hoch ist, das man solches massives Eingreifen damit begründen sollte und halte häufig auch die Art des Eingreifens für falsch. Aber dennoch finde ich, dass man hier auch andere Positionen vertreten kann.
        Und natürlich ist es ihr Recht jeden, den sie möchten im Kommentarbereich zu sperren, aber die Begründung haut nicht so recht hin, da verquer nirgends für eine Klimadiktatur schreibt. Auch rechtlich gibts da keine Probleme, da verquer so ziemlich die aktuelle Meinung von vielen in den Medien und der Politik wiedergibt und die verklagt auch keiner. Und wenn man mit dem Sperren schon bei durchaus nachvollziehbaren (wenn auch etwas polemisch ausgedrückt) Positionen anfängt, kann das einer der Diskussion einen Teil der Vielfalt rauben, was schade wäre.
        Gruß
        nCr

      • Man beachte, dass meine Begründung völlig unabhängig von der gegenwärtigen Situation ist: Ich argumentiere nicht, dass verquer mit einer Diktatur sympathisiert, weil er sich die Mechanismen unserer (liberalen) Demokratie zunutze macht, und ich bezeichne politisch Andersgesinnte auch nicht pauschal als totalitär. Der einzige Grund, warum ich sein Kommentare hier nicht haben möchte, ist seine eigene Aussage:

        Man sollt e sich nur bewusst sein, dass sich der im Felde der Klimaforschung gern bemühte Konsens schon einmal deutlich gewandelt hat, bevor man aufbricht, eine neue Klimadiktatur zu errichten.

        Genau. Man sollte nämlich niemals nach besten Wissen und Gewissen handeln.

        Die Aussage ist zwar mäßig gelungen hinter den Mitteln der Ironie versteckt, ab doch eindeutig: Wenn die ACC-Theorie wahr ist, dann brauchen wir den Klimadiktator (und glauben sie nicht, dass diese in irgend einer Weise harmloser wäre als eine kommunistische oder faschistische Diktatur). Man kann über vieles diskutieren, aber es gibt Grenzen. Ich erörtere auch nicht Vor- und Nachteile der weiblichen Genitalverstümmlung, wie sie in große Teilen Afrikas praktiziert wird.

        Ganz abgesehen davon folgt aus der angenommen Richtigkeit der ACC-Theorie keineswegs, dass ein starker Staat seine Bürger in die Schranken weisen muss. Der Crux an dem ganzen Klimakomplex ist ja gerade die ständige und wohl bewusste Vermischung von wissenschaftlichen und politischen Fragen.

        Die einfache Alternative zur Diktatur wäre die gerichtliche Klärung von Streitfragen. Wer Schaden durch den Klimawandel erleidet und nachweisen kann, dass der CO2-Ausstoß der Industrie/Haushälte daran Schuld ist, bekommt eine Entschädigung. Aber Vorverurteilung aufgrund gemutmaßter oder gefühlter Risiken – mit dem gleichen Argument könnte man sämtliche Menschen lebenslang inhaftieren, bei denen gewalttätige Handlungen im Bereich des Möglichen stehen.

        Oder man bedient sich der Grundlehren der Evoutionstheorie: Anpassung alleine verspricht Erfolg. Wir leben nunmal nicht in einem statischen Universum.

        Der Mensch ist fehlbar und irrt oft. Wer weiß, vielleicht wird in Zukunft der Einfluss der Sonne mehr in den Fokus rücken?

        http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article13564146/Unterschaetzen-wir-die-Sonne-nicht.html

        Grüße, Daniel

  6. nCr sagte am :

    Ok, jetzt versteh ich, wo das Problem liegt. Wir haben den Kommentar unterschiedlich interpretiert. Man kann es so sehen, dass er meint, dass eine Klimadiktatur Handeln nach besten Wissen und Gewissen sei. Oder man kann es so sehen, dass er die aktuellen Vorgänge, die Sie als aufbrechen in eine Klimadiktatur bezeichnen, als “Handeln …” bezeichnet. Zumindest hab ich es so interpretiert. Eindeutig ist da zumindest nichts (zumindest für mich nicht, vielleicht bin ich auch einfach zu blöd, Deutung von Texten war nie meine Stärke). Naja solang meine erste Befürchtung, dass sie Andersdenkende aus ihrem Blog verbannen wollen, nicht stimmt, ist mir das jetzt auch reichlich egal, denn diese Begründung kann ich zumindest nachvollziehen. Wenn ich so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass mir, wenn sie das Wort Diktatur verwenden, nie so richtig klar wird, was sie damit meinen. Den jetzigen Zustand und seine Entwicklung in der absehbaren Zukunft (noch ein paar/viele Verbote und Regelungen mehr) oder einen fiktiven Zukunftszustand, in dem die Demokratie tatsächlich zugunsten einer Klimadiktatur abgeschafft wurde. Das gilt sowohl für den von verquer zitierten Kommentar, als auch für Ihren letzten Kommentar. Es gibt sowohl Klimaskeptiker, die das eine meinen, wie auch welche, die das andere meinen.
    Oh Mann, und ich dachte, dass man in Blogs im Gegensatz zu alten Gedichten nicht über jedes Wort 10 mal nachdenken muss. Es scheint wohl, dass ich mich da geirrt habe.
    Grüße,
    ein vom interpretieren genervter nCr

    • Nein, so schlimm bin ich dann auch nicht, dass ich jeder Nutzer gleich sperre. Ich erwähnte ja oben auch, dass ich dies erst bei einem weiterem Verstoß gegen die Nutzungsregeln tun werde.

      By the way: “Diktatur” ist ja keine klar abgrenzbare Entität, m.W. hat es eine “reine” Diktatur noch nie gegeben, auch nicht bei den Bolschewsiten oder den Nazis. “Rein” würde bedeuten, dass jede Sekunde deines Lebens exakt durch eine Institution geregelt ist. Deshalb ist die Grenzziehung nie eindeutig und immer problematisch. Ist z.B. ein massiv ausgebauter Wohlfahrtsstaat (z.B. mit verpflichtendem Zivildienst, hohen Steuern etc.) schon eine Diktatur? Da ist es kein Wunder, dass man zu unterschiedlichen Interpretationen gelangt. :D

      Grüße, Daniel

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