Isle of Reason

Liberty, Rationalism, and the Desire for Future Improvement

Archiv für den Monat “Dezember, 2010”

Lustiges zur Laufzeitverlängerung

Zuerst mal die gute Nachricht (wenn auch schon etwas älter) : Deutsche Atomkraftwerke dürfen im Schnitt 12 Jahre länger am Netz bleiben! Da die Technik einen beträchtlichen Teil unserer  Stromversorgung sichert (und das, im Gegensatz zur populären Meinung, auf sicherer Basis), sollten wir natürlich möglichst lange von ihr profitieren. Potential hat sie allemal. Weiterlesen…

Klimaschutz, nein danke!

Unglaublich: Sogar eine Briefmarke gibt es dafür schon. Wir wäre es mal mit "Kampf gegen brutale Diktatoren geht alle an?"

Und das mit Recht: “Klima” ist nicht, was in irgendeiner Weise schützenswert wäre. Anstatt Milliarden in nichts bewirkende Projekte zu stecken, sollten wir uns lieber um die Eingrenzung des heute noch existierenden millionenfachen Leides Bemühen. Die Schweizer Weltwoche (eine der besten deutschsprachigen Zeitschriften) hat sich ebenfalls mit diesem Thema befasst und nennt einige realistischere und wünschenswertere Ziele, deren Umsetzung immer noch aussteht:

 

1. Jedes Jahr sterben Millionen Menschen an Malaria und Aids. Dabei wäre Malaria mit einfachsten Mittel zu behandeln. Die Medikamente, um das Überleben von Aids-Infizierten sicherzustellen, sind ebenfalls schon entwickelt.

2. Noch viel mehr Menschen sterben an Unterernährung oder an simplen Infektionskrankheiten. Niemand hilft ihnen.

3. Die Abholzung der tropischen Regenwälder geht weiter. Zwar konnte die Zerstörung in den letzten Jahren verringert werden, zum Beispiel in Brasilien. Aber das genügt nicht. Falls in Cancún als Nebeneffekt mehr Schutz der Regenwälder erzielt wird, ist das begrüßenswert – weniger wegen dem Klima als vielmehr wegen der ungeheuren biologischen Vielfalt der Regenwälder.

4. Der Überfischung der Meere muss Einhalt geboten werden. Das  Überleben selten gewordener Meerestiere muss sichergestellt sein.

Da sind schon einige wichtige Sachen dabei. Das es im 21. Jahrhundert noch Millionen Menschen gibt, die an den Folgen von Unterernährung sterben, ist eine Schande für diese Welt. Das die medizinische Versorgung dort ebenfalls unter aller Sau ist, steht ebenfalls außer Frage. Diese Menschen brauchen zusätzlichen Schreckensszenarien, die beim Thema Klima so gerne bemüht werden, keine Dürren und keine schmelzenden Gletscher, ihnen geht es auch so dreckig. Hier muss verantwortungsvolle Politik ansetzen, nicht etwa beim “Klimakiller” CO2.

Dabei ist völlig klar, das diese Ziele nur durch großem Einsatz erreicht werden können. Die Weltwoche führt aus:

Alle diese Ziele stellen global gesehen gewaltige Herausforderungen dar. Es braucht riesige Anstrengungen, viel Geld und einen langen Atem, sie zu erreichen. Aber diese Ziele sind immer noch um Größenordnungen einfacher zu erreichen, als dasjenige, die Welt zu einem freiwilligen Verzicht auf fossile Brennstoffe zu bringen.

Wobei ich mir inzwischen nicht mehr sicher bin, ob sich die Länder dieser Welt nicht tatsächlich einer globalen Klimadiktatur unterwerfen lassen. Auf jeden Fall sollten wir diese lohnenswerten Ziele anpacken, der Klimakampf bringt uns nämlich nichts außer die Rückkehr in die seligen Zeiten des Kommunismus.

Die letzten beiden Punkte bekommen dagegen nicht meine vorbehaltlose Zustimmung. Auch wenn ich absolut der Meinung bin, dass Umweltschutz (im Gegensatz zum Klimaschutz) zurecht seinen Platz in den meisten Parteiprogrammen hat (Folgen betreffen oft Mensch und Tier), ist der Verweis auf den Seltenheit und Vielfalt doch etwas daneben. Richtig ist, dass die Abholzung der Tropenwälder und Massenfischfang erhebliches Leid für die Tierwelt produziert, aber ein einzelnes Lebewesen hat keine Interesse an seiner Rolle als “Seltenheit”.  Solche Tiere mögen für den Menschen interessant seien, stehen jedoch interessenmäßig erst einmal hinten an. In gewisser Weise lenkt die Doktrin des Artenschutzes sogar davon ab, andere Tieren, die viel extremer leiden, zu vernachlässigen. Manch einer führt sogar als Argument für die Massentierhaltung die Sicherung des Fortbestandes einer Spezies an.

Das nimmt bisweilen bizarre Form an: “Tierschützer” fahren mit riesigem Aufgebot in Richtung Polarmeer, um ein paar Robben oder Wale zu retten ,während sie daheim genüsslich Tiere verspeisen, die tagtäglich unter extremen Bedingungen gemästet werden. ABer die sind ja auch nicht vom Aussterben bedroht.

Wie auch immer, in der Liste der realistischen und wünschenswerten ziele gibt es noch einiges anzufügen. Mir fällt dazu noch ein:

  • Befreiung der Bevölkerung aus grausamer Diktaturen, wie im Irak oder in Nordkorea
  • Bekämpfung von Völkermorden, wie der im Sudan
  • Beendigung der Massentierhaltung

Gibt bestimmt noch einiges mehr, sowohl im globalen, als auch im nationalen Rahmen. Vielleicht wäre es ja mal die Überlegung wert, sich dagegen zu engagieren, anstatt gegen Castor, S21 oder den Klimawandel?

Klimamythen auf dem Prüfstand: Das CO2

Auch wenn solche Bilder gerne als Warnung vor zuviel CO2 präsentiert werden: Das Gas selbst ist leider unsichtbar

Heute geht es weiter mit einer kleinen Annäherung an das große Missverständnis Klimawandel.  Objekt der Begierde ist dabei der Treibhauseffekt, vielleicht DER Grundpfeiler des ganzen apokalyptischen Klimakatastrophenkomplexes. Leider ist die dahinterstehende Theorie auf so banale Art und Weise falsch, dass man am liebsten verzweifeln möchte angesichts der zahlreichen Klima-Gläubigen und ihren Propheten wie Al Gore, dem würdigem Nachfolger des Zimmermanns aus Nazareth.

Die Tatsache, dass sich das Klima im Laufe der Zeit ändert, ist dabei so spannend und exklusiv wie ein Stück alte Brotrinde. Damit wäre die Sache eigentlich auch schon gegessen, wäre da nicht die unsägliche und nie versiegen wollende Gier der Menschen nach einer ordentlichen Portion Albtraum und Untergang. Damit ausgestattet, machten sich nun einige kluge Menschen auf die Suche nach einer Theorie, die den Hunger der Bevölkerung nach Action stillen könnte und zugleich noch ein wenig was für die eigene Tasche abwarf. Diese Theorie musste nun einerseits dramatisch genug sein, dass die Menschen auf sie aufmerksam wurden (schwere Dürren /Überflutungen/Hurrikans/Tornados, kurz: möglichst viele Tote), andererseits musste natürlich die Möglichkeit, die Katastrophe noch einmal abzuwenden, bestehen.

Die Natur durfte also nicht die Schuld dafür bekommen, dass die Menschheit dem Untergang entgegensah, das hätte bestenfalls zur Resignation geführt. Irgendwie musste man schon selbst verantwortlich sein, um Reue bekennen zu können und um dagegen mobil zu machen, vorrangig also: Geld dafür zu investieren. Das nahmen die schlauen Leute nämlich gerne mit, sozusagen als kleines Dankeschön dafür, dass sie die Welt gerade noch einmal gerettet haben.

Die ideale Theorie dafür war dann auch schnell gefunden. Sie nannte sich Treibhauseffekt, demzufolge die Erde sich bei Erhöhung der Konzentration der Treibhausgase, vor allem von CO2, erwärmen sollte. Ausgedacht hat sich den der Schwede Svante Arrhenius, ein kluger Mann, der auch den Nobelpreis für Chemie gewonnen hatte. Maximale Autorisierung also. Bevor wir uns den allerdings genauer zu Gemüte führen, schauen wir uns erst einmal den Klimakiller CO2 an.

Kohlenstoff + 2 Sauerstoff = Tod+Vernichtung

Das böse Kohlenstoffdioxid war lange Zeit gar nicht die chemische Inkarnation des Teufels, sondern schlicht und einfach ein Gas, dass Pflanzen zum Leben benötigen; sie setzen es bei der Photosynthese um. Je mehr davon in der Atmosphäre war, desto üppiger wucherte die Vegetation. Man müsste eigentlich meinen, dass wir der Pflanzenwelt einen Gefallen tun, wenn wir einfach mehr davon produzieren.

Leider ist das gar nicht so leicht. Der CO2 – Anteil in der Atmosphäre beträgt sowieso nur 338 ppmv (parts per million volume), der Anteil des Menschen daran beträgt gerade einmal 2 %. Der Rest wird im Wesentlichen durch die Meere und die Vulkanaktivität verursacht. Aber stellen wir uns nur einmal vor, wir stecken alle unsere Kräfte in die Erzeugung von CO2. Was würde passieren? Juri Israel, Direktor des Instituts für Weltklima und Ökologie der Russischen Akademie der Wissenschaften und IPCC-Vizepräsident, bemerkte:

„Viele Wissenschaftler sprechen von einem CO2-Anteil in der Atmosphäre von 400 ppmv als dem Grenzwert. Unsere Berechnungen ergaben: Selbst wenn man die gesamten erkundeten und gewonnenen Kraftstoffe der Erde im Laufe von wenigen Stunden verbrennt, steigt die CO2-Konzentration lediglich auf 800 ppmv. Aber unsere Erde erlebte in ihrer Geschichte schon 6000 ppmv, nämlich im Karbon, und das Leben, wie wir sehen, geht weiter.”

In der Tat ging das Leben nicht nur weiter, es blühte üppiger den je.

Außer seiner Funktion als Mittel zum Pflanzenwuchs – und für die Debatte interessanter – ist die Tatsache, dass es sich bei Kohlenstoffdioxid um ein sogenanntes Infrarot -aktives Gas handelt, d.h. es absorbiert und emittiert Strahlung des IR – Lichtes. Es soll deshalb schuld daran sein, dass IR – Strahlung die Atmosphäre nicht mehr verlassen kann und sich die Erde so aufheizt. Bevor wir diese Theorie widerlegen, noch ein paar interessante Fakten zum Mythos CO2:

Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Erdtemperatur, Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c2/Vostok-ice-core-petit.png

  • Ein höhere Temperatur sorgt für einen höheren CO2 – Gehalt in der Atmosphäre und nicht umgekehrt, wie die folgende Grafik zeigt.
  • Zwischen 800 und 1300 war es in Europa etwa 1,5°C, örtlich bis zu 3°C wärmer. Rauchende Fabrikschlote? Fehlanzeige. Dagegen wird diese Periode von Meteorologen unumwunden als “Mittelalterliches Klimaoptimum” bezeichnet: Wein in England, Feigen im Rheinland, die Wikinger konnten nach Grönland (oder “Grünland”, fällt da was auf?) vordringen. Die Lebensbedingungen waren um ein Vielfaches besser als in der daraufhin folgenden Kaltzeit.
  • Die vermutete Verschlimmerung von Katastrophen ist nicht eingetreten:

    Quelle: http://www.openmarket.org/wp-content/uploads/2009/09/droughts-atolls.bmp

Der ominöse Treibhauseffekt

Der Treibhauseffekt ist in der Tat eine sehr interessante Hypothese. Leider deckt sie sich nicht mit den Fakten, zudem sind einige Grundannahmen verkehrt, weshalb die Theorie schlicht und einfach falsch ist.

Das beginnt schon bei der üblicherweise zur Einführung verwendeten Analogie, dem Glashaus. Natürlich ist uns allen klar, dass ein Gewächshaus durch Sonneneinstrahlung stärker aufgeheizt wird als die umgebende Luft. Durch der Schluss auf die Erdatmosphäre scheitert in mehreren entscheidenden Punkten.

In unserem Gewächshaus geschieht Folgendes: Die Sonnenstrahlung trifft auf den Boden und heizt diesen auf. Die gewonnene Energie wird mittels Wärmeleitung (Konduktion) an die Luft darüber abgegeben. Heiße Luft steigt aufgrund des geringeren spezifischen Gewichtes auf, kältere sinkt ab und wird ebenfalls erwärmt. Da kein oder nur geringer Austausch mit den Luftmassen außerhalb des Hauses stattfindet, ist es im Haus insgesamt wärmer.

Bei der Atmosphäre gibt es nun aber ein Problem: Da sie nicht durch Glasplatten begrenzt ist, dürfte der Luftaustausch eigentlich nicht unterbunden sein – das offene System Erde gibt beständig Energie ins kalte Weltall ab. Also muss eine andere Idee her.

Ganz klassisch sieht das so aus:  In der mittleren Troposphäre befindet sich ein “Ring” aus IR-aktiven Gasen. Die Sonne strahlt nun sichtbares Licht ab, das den Ring ungestört passieren kann. Die Strahlung wird am Boden reflektiert und verliert dabei Energie, d.h. sie wird langwelliger. Diese Strahlung kann den CO2 – Ring allerdings nicht mehr passieren, was zur Folge hat, dass sich die Erde erwärmt.

Doch gegen diese Theorie spricht einiges. Zu nennen wären da unter anderem

  • Ein offenes System strahlt kontinuierlich Energie ab, CO2 kann allerdings nur diskrete Energien aufnehmen
  • CO2 ist schwerer als die Hauptbestandteile der Atmosphäre, Stickstoff und Sauerstoff, und sinkt deswegen zu Boden.
  • Das Experiment von Wood (1909)
  • Damit ein sich abkühlendes System wärmer wird, muss ständig Energie zugeführt werden. Selbst wenn die Theorie sonst richtig wäre, könnte der “Ring” den Abkühlungsprozess höchstens verzögern.
  • CO2 absorbiert nicht nur die fiktive Strahlung vom Erdboden, es verhindert auch, dass ein Großteil der Sonnenstrahlung überhaupt erst zur Erde gelangt (etwa 45 % des Sonnenspektrums!). weniger Input bedeutet insgesamt weniger Energie.
  • “Treibhausgase” geben mit Abstand am heftigsten Wärme ab, wie die folgende Aufstellung zeigt:

„Atmosphäre“ (= „Treibhausgase“!):  165 W /  (70%)
Wolken:                                                           30 W /  (13%)
Boden:                                                              40 W / (17%)
Wir sollten uns schämen, für diesen Blödsinn Milliarden auszugeben, die so viel sinnvoller investiert werden könnten. Physikalisch ist die Sache eigentlich völlig klar.

Wem diese Darstellung nicht ausreicht, dem seien noch zwei ausführlichere Arbeiten zu dem Thema empfohlen:

Klaus Ermecke zum Treibhauseffekt

Der CO2 – Schwindel

Krieg ist nicht das letzte Mittel

Hauptsache gegen Krieg. Quelle: http://www.coxandforkum.com/archives/001127.html

Radikalpazifismus macht sich gut in Deutschland. Böse Geister könnten munkeln, dass den Deutschen nach zwei verlorenen Weltkriegen, die sie selbst angezettelt haben, auch nicht viel anderes übrigbleibt als ein konsequentes Eintreten für den Frieden. Aber wollen wir mal nicht so sein, Frieden ist schließlich ein höchst ehrenwertes Ziel, quasi schon per Definition als moralisch unangreifbar deklariert. Wer Pazifist ist, kann ja nur richtig liegen. Das Eintreten dafür ist eine sichere Nummer, ähnliche wie das für den heldenhaft vorgetragene Antifaschismus.

Auch auf die Gefahr hin, als unilateraler Bellizist, der nur Wirtschaftsinteressen im Kopf hat, gebrandmarkt zu werden:  Ich lehne die meisten Bestreben der Friedensbewegung aus ganzem Herzen ab. Themen, über die es keine zwei Meinungen geben darf, haftet immer eine gewisse Willkür an, ein Realitätsfremde, die aus der Konsequenz der verheerenden Wirkungen des Pazifismus entstehen. Da Pazifismus oft genug bedeutet, einfach wegzusehen und nichts zu tun, ist es höchste Zeit, dem absoluten Frieden die Idee der liberalen Demokratie entgegenzusetzen.

“Frieden” ist nämlich kein ohne weiteres erstrebenswertes Zustand, der für sich allein genommen schon zur Beglückung der Menschen ausreicht. Manch einer erinnert sich vielleicht an das anfängliche Programm der Hitler – Regierung, das ebenso vehement für den Frieden eintrat (wie sich schnell herausstellte, war das natürlich gelogen) wie der iranische Diktator Ahmadinedjad. Diese Menschen wünschten nichts weiter als die Weltherrschaft, und schon wäre Frieden dauerhaft gesichert.

Worauf ich damit hinaus will: Wenn ein totalitäres System die Voraussetzung für den Frieden ist, muss man ihn ablehnen. Vielmehr gilt es, die menschliche Freiheit durch Errichtung von Demokratien zu gewährleisten – und das zur Not eben auch mit Gewalt. Ich möchte an einigen Beispielen zeigen, warum Krieg noch nicht einmal die Ultima ratio ist, sondern ein politisches Instrument, das dann eingesetzt werden sollte, wenn es die humanere Lösung ermöglicht.

Versteht mich nicht falsch: Krieg ist sicherlich kein wünschenswerter Zustand, aber um die Vision vom “ewigen Frieden” zu erlangen, müssen Aggressoren (Iran, Nordkorea…) beseitigt werden. Im Sinne der Verantwortung sollten wir allerdings auch dann einschreiten, wenn eine Regierung keine Bedrohung für die Außenwelt darstellt, dafür aber die eigene Bevölkerung unterdrückt oder sogar ermordet (Sudan). Statt pazifistischer Ideologie sollten wir unseren Verstand und unser Mitgefühl einsetzen, damit eine Tragödie wie die in Ruanda sich nicht noch einmal wiederholt, als die UN- Blauhelmtruppen tatenlos bei Massakern zusehen mussten.

 

Was lehrt uns die Geschichte?

Beispiel 1: Die russische Revolution 1917

Appeasement - Strategie. Quelle: http://www.coxandforkum.com/archives/000053.html

Das kommunistische Russland, wie es von 1917 bis 1991 existierte, war mit Sicherheit einer der größten Völkermörder aller Zeiten. In dieser Zeiten verloren etwa 60 Millionen Menschen ihre Leben aufgrund von Hunger, stalinistischen Säuberungen, Gulags oder Bürgerkrieg. 1917, im Jahre der bolschewistischen Revolution, war das Land schwach und verletzlich. Hätte man hier eingegriffen, wären Millione von Menschenleben gerettet worden! Nicht zu vergessen ist dabei, dass es auch den Kalten Krieg mit all seinen unerfreulichen Folgen (Stellvertreterkriege wie in Korea oder in Vietnam) niemals gegeben hätte. Wie kann irgendjemand, der klaren Verstandes ist, behaupten, dass man hier nicht präventiv hätte eingreifen sollen?

Beispiel 2: Nazi – Deutschland

Dieses Beispiel ist sicherlich viel präsenter und auch beeindruckender. Es sollte eigentlich auf Ewigkeiten eine Warnung an alle Friedensaktivisten sein, hielt aber leider nicht lange.

Die expansiven Bestreben des Deutschen Reiches wurden lange vor Kriegsbeginn offensichtlich, namentlich der Austritt aus dem Völkerbund, die Wiedereinführung der Wehrpflicht oder die Annexion des Saarlandes (alle bis 1935). Hätte man zu dieser Zeit interveniert, als Deutschland noch schwach war und am Boden lag, wären selbst bei unrealistisch hohen Opferzahl dieses Einsatzes (sagen wir, 1 Million) immer noch mehrere Millionen Leben gerettet worden. Stattdessen bevorzugte es vor allem die britische Regierung unter Neville Chamberlain, Hitler durch ihre Appeasement – Politik immer stärker werden zu lassen. Den juckte das Entgegenkommen und der Dialog nämlich überhaupt nicht.  Glücklicherweise wendete sich das Blatt unter Churchill.

 

Fazit

Für mich zeigen diese Beispiele überdeutlich, dass ein Krieg (auch ein Präventivkrieg) oft mehr Menschenleben rettet als Verhandlungen. Leider haben wir nichts daraus gelernt, weswegen heute schon die nächste Bedrohung vor der Tür steht, weil wir nicht rechtzeitig eingegriffen haben. Die Islamische Republik Iran wäre 1979, zur Zeit der Revolution, leicht auszubremsen gewesen. Heutzutage ist sie dagegen ein ernstzunehmende Nuklearmacht und eine Bataillon der islamistischen Terroristen, die in den letzten 35 Jahren etwa 5 Millionen Menschen ermordet haben. Irgendwann wird eine Generation kommen und ihre Väter fragen: Warum habt ihr damals nichts unternommen? Ihr hättet es doch besser wissen müssen!, und wir werden die Antwort schuldig bleiben.

Das große Problem an Diktatoren ist, dass sie sich nicht für Diplomatie und Sanktionen interessieren. Sie ignorieren das einfach solange, bis man sie erwischt, und fordern dann, nach Regeln behandelt zu werden, die sie selbst verachten. Die einzige Sprache, die sie verstehen, ist Gewalt. Anstatt also zu sagen: “Beim nächsten Mal drohen wir euch mit UN-Sanktionen” , sollten wir vielmehr klarmachen: “Wenn ihr nicht sofort aufhört, Atomwaffen zu bauen/die Opposition zu verfolgen/Terroristen zu unterstützen, machen wir euch platt.” Ganz schlicht und einfach. Und die Diktatoren, sie werden gehorchen.

In diesem Sinne ein frohes Weihnachtsfest.

Wissenschaftler zum Klimawandel

Aller Prognosen zum Trotz wird es in den letzten zehn Jahren wieder kälter. Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Global_Warming_FAIL.JPG

(UPDATE!) Nachdem mein letzter Artikel zum Klimahype von meinem geschätzten Bloggerkollegen verquer vehement attackiert wurde, ist es nun an der Zeit, nachzulegen. Mir wurde dabei einmal mehr deutlich, was für ein emotional besetztes Thema der Klimawandel doch ist, anders kann ich mir die ständigen Beleidigungen nicht erklären (arrogant, keine Ahnung blabla…).

Man sollte vorsichtig sein bei einer Bewegung, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, zum Erreichen des von ihnen gesteckten Ziels unsere Freiheit, unseren Lebensstandard und unseren Fortschritt einzuschränken. Dies wird insbesondere dann noch einmal deutlich, wenn man sieht, auf welch dünner Grundlage die kommende Apokalypse steht.

Die Weltaufsichtbehörde, die die korrekte Meinung zum Klimawandel verbreitet, ist die IPCC ( International Panel on Climate Change). Diese Behörde unterschlägt seit Jahren Daten und ignoriert missliebige Meinungen; ihr Vorsitzender, Dr. Rajenda Pachauri, sitzt in zahlreichen Aufsichtsräten und kassiert Millionen von Firmen, die von seiner Politik profitieren.

Dabei gibt es in der Tat zahlreiche Wissenschaftler, die den Prognosen des IPCC vehement widersprechen. Ihr größtes Problem ist jedoch, dass ihre Veröffentlichungen in Fachzeitschrift kein Medienecho finden. Die bekannteste Stellungnahme dürfte wohl die Oregon Petition sein, ein offener Brief an die amerikanische Regierung gegen die Forderungen, die aus dem Kyoto – Protokoll entstanden, unterzeichnet von 31.000 seriösen Wissenschaftlern. Der Text des Schreibens:

Global Warming Petition (Erklärung zur Globalen Erwärmung)Wir richten die eindringliche Bitte an die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, die Kyoto-Vereinbarung von 1997 und jedwede ähnliche Erklärung nicht zu unterzeichnen. Die vorgeschlagenen Begrenzungen von Treibhausgas-Emissionen würden der Umwelt schaden, den Fortschritt in Wissenschaft und Technologie hemmen und Gesundheit und Wohlergehen der Menschheit schädigen.

Es gibt keinen überzeugenden wissenschaftlichen Nachweis, dass menschengemachtes CO2, Methan oder andere Treibhausgase heute oder in absehbarer Zukunft eine katastrophale Erwärmung der Erdatmosphäre und eine Umwälzung des Erdklimas bewirken. Darüber hinaus ist wissenschaftlich eindeutig belegt, dass eine CO2-Zunahme in der Atmosphäre viele positive Auswirkungen auf die natürliche Pflanzen- und Tierwelt erbringt.

Zur Entstehung der Klima-Ideologie waren mehrere Faktoren nötig: Die Medienlandschaft, die Untergangsszenarien nur zu gerne aufgreift, verkappte Sozialisten, die unseren Lebensstandard auf den der Schwarzafrikaner herunterregulieren möchten (anstatt, im Sinne der Gleichheit, deren Lebensstandard zu verbessern), Bürokraten, die sich eine stärkere Kontrolle über die Bürger wünschen und Wissenschaftler, die Fördermittel für ihre Projekte ergattern wollten. Zusammen mit unserem latent ausgeprägtem Schuldgefühl konnte die Maschinerie in Gang gesetzt werden.

Wir verpulvern Unsummen (zum Beispiel durch das Kyoto – Protokoll) für durch nichts gesicherte Modellrechnungen, die sich keineswegs mit unseren Beobachtungen decken. Höchste Zeit deswegen, einmal Fachleute zu Wort kommen zu lassen:

Prof. Dr. Gerhard Gerlich, Institut für Mathematische Physik, Technische Universität Braunschweig:

Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass die hier dargestellten Schwierigkeiten mit der Aussagekraft aller globalen Klimamodelle den so genannten „Klimawissenschaftlern“ bekannt sind. Als die „Klimawissenschaftler“ von den Politikern (IPCC) die Aufgabe übernahmen, mit Modellen die Klimaänderungen zu berechnen, die durch die Veränderung der Konzentration des Kohlendioxid verursacht wurden, haben diese Leute sehr bewusst gelogen und die Öffentlichkeit betrogen, da sie genau wussten, dass nie realitätsnahe numerische „Rechnungen“ möglich sind und sein werden. Deshalb werden die „Ergebnisse“ wie vom Delphischen Orakel verkündet, wodurch die modernen globalen „Klimawissenschaftler“ nur schwer von Astrologen zu unterscheiden sind. Die Grundlagen teurer politischer Maßnahmen sollten endlich wieder wirklich gemessene Größen sein und nicht vermutete oder aus schlechten Modellvorstellungen geschätzte und hochgerechnete Zahlen (Szenarien).“

Dr. Ralf Tscheuschner, Dipl.-Phys., Hamburg:

„Unter Physikern und Meteorologen ist wohlbekannt, dass es einen Treibhauseffekt nicht gibt, selbst unter denen, die entsprechende Forschungsmittel beantragen. Es handelt sich also um einen professionellen Betrug.“

Prof. Dr. Gerhard Kramm, Dipl.-Phys., University of Alaska, Fairbanks, AK, USA:

Festzuhalten ist, dass bis heute weder ein theoretischer noch ein empirischer Beleg für die Wahrheit der „anthropogenic global warming“-Hypothese existiert. Aber es existiert wohl keine andere naturwissenschaftliche Disziplin, in der physikalische Gesetzmäßigkeiten seit vielen Jahren mit Füßen getrampelt werden. Die Klimaforschung ist zur Hure der Politik verkommen. Auf dieses hingewiesen zu haben, hat sehr viel mit Verantwortung zu tun.“

Dr. William Gray, Emeritus Professor of Atmospheric Science at Colorado State University (CSU):

„The recent ‘ClimateGate’ revelations coming out of the UK University of East Anglia are but the tip of a giant iceberg of a well organized international climate warming conspiracy that has been gathering momentum for the last 25 years. This conspiracy would become much more manifest if all the e-mails of the publically funded climate research groups of the US and of foreign governments were ever made public.“

Sind diese Wissenschaftler auch arrogant und haben keine Ahnung? Oder ist der anthropogene Klimawandel schlicht und einfach eine Lüge, beständig eingetrichtert und wiederholt von denjenigen, die davon profitieren würden, bis er irgendwann als “Wahrheit” durchgeht?

Der Protest gegen den Klimahype ist auch der Versuch, unsere mühselig errungene Freiheit zu verteidigen. Lord Monckton, wissenschaftlicher Berater der Thatcher – Regierung, bringt all dies so gekonnt auf den Punkt, dass im der letzte Abschnitt gegönnt sei:

In less than three weeks, the world’s governing class – its classe politique – would meet in Copenhagen, Denmark, to discuss a treaty to inflict an unelected and tyrannical global government on us, with vast and unprecedented powers to control all once-free world markets and to tax and regulate the world’s wealthier nations for its own enrichment: in short, to bring freedom, democracy, and prosperity to an instant end worldwide, at the stroke of a pen, on the pretext of addressing what is now known to be the non-problem of manmade “global warming”.

UPDATE: Dr. Günther Keil  hat noch einige weitere Stellungnahmen gesammelt, die mehr als deutlich belegen, wie es um den “breiten Konsens” des anthropogenene Klimaerwärmung steht:

Indien veröffentlichte derweil einen kritischen Bericht über die Verbreitung von Angst vor einer Erderwärmung. Und vom 33. Internationalen Geologiekongress, der im August 2008 in Oslo stattfand, wurde berichtet, dass etwa zwei Drittel aller Vortragenden und Diskutanten dem IPCC und der Fokussierung auf den menschengemachten Klimawandel „feindselig und ablehnend“ gegenüberstanden. Eine Umfrage unter kanadischen Wissenschaftlern ergab, dass 68 Prozent der Einschätzung widersprachen, die Forschung sei sich zum Klimawandel einig. Eine Umfrage der japanischen Geoforschungs-Union anlässlich eines Symposiums zeigte vielmehr, „dass 90 Prozent der Teilnehmer den IPCC-Berichten nicht glauben“. Mehr als 700 internationale Wissenschaftler haben im Dezember 2008 dem US-Senat in einem „Minority Report“ die Unrichtigkeit der IPCC-Prognosen dargelegt und den behaupteten Wissenschaftler-Konsens bestritten. Die Initiative folgte dem „Minority Report“ vom Dezember 2007, den 400 Wissenschaftler unterzeichnet hatten.

Die Kritikwelle setzte sich auch 2009 fort: Im Februar legten Forscher der Japanischen Gesellschaft für Energie und Ressourcen (JSER) – das höchste wissenschaftliche Beratergremium auf dem Gebiet des Klimawandels – einen äußerst kritischen Bericht über die IPCC-Hypothesen vor, die in allen wesentlichen Punkten als widersprüchlich und falsch bezeichnet wurden. Dieser Bericht, an dem auch der oben genannte Kusano mitgewirkt hat, ist ein bedeutender Bruch mit der von der UN und westlichen Ländern unterstützten Hypothese des vom Menschen verursachten Klimawandels. Im März 2009 erschien ein 255-seitiger Bericht des US-Senats, in dem erneut festgestellt wird, dass „mehr als 700 internationale Wissenschaftler die Behauptungen über eine vom Menschen verursachte globale Erwärmung ablehnen“. Im April 2009 veröffentlichte die polnische Akademie der Wissenschaften ein Dokument, in dem das Konzept der menschenverursachten globalen Erwärmung kritisiert wird. Im Mai beschloss die Versammlung der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft (APS), ihre bisherige Stellungnahme zur Klimafrage zu revidieren und ein hochrangiges Unterkomitee einzurichten. Die Entscheidung fiel, nachdem eine Gruppe von 54 Physikern dem APS-Vorstand geschrieben hatte, dass „gemessene oder rekonstruierte Temperaturverläufe zeigen, dass die Veränderungen im 20. und 21. Jahrhundert weder ungewöhnlich noch dauerhaft sind und dass historische und geologische Aufzeichnungen viele wärmere Perioden als heute zeigen“.

Im Juli folgte schließlich eine Protestwelle der Mitglieder der American Chemical Society (ACS), der weltgrößten Wissenschaftlergesellschaft, nachdem der Chefredakteur der Chemical and Engineering News in einem Leitartikel die Kritiker der Erwärmungshypothese als „Leugner“, die „sinnvolle Gegenmaßnahmen gegen den globalen Klimawandel sabotieren“ wollten, bezeichnet hatte. Ebenfalls im Juli richtete die EIKE-Gruppe einen von 290 Personen, darunter viele Wissenschaftler, unterschriebenen offenen Brief an die Bundeskanzlerin – mit der eingehend begründeten Aufforderung, ihre Klimapolitik zu überdenken. Den stets behaupteten Konsens der Wissenschaft im Sinne des IPCC gab es zu keiner Zeit. Mit den jüngsten Initiativen ist diese Behauptung endgültig widerlegt. Forschung war noch nie ein Arbeitsfeld, auf dem Mehrheiten bestimmen, was „Wahrheit“ ist. Dennoch sieht die Politik keine Veranlassung umzudenken.

Das Elend der säkularen Szene

Über jeden Zweifel erhaben. Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Atheist-Badge-Bronce.png

(UPDATE) Alle, die sich bei dem Titel schon Sorgen (oder Hoffnungen) machen, muss ich leider enttäuschen. Ich bin nicht bekehrt worden. Auch nicht ein bisschen. Aber es ist höchste Zeit, Alarm zu schlagen in einer Szene, die sich in ihre dogmatischen Selbstüberzeugung bald mit der katholischen Kirchen messen lassen kann.

Es ist schon beinahe skurril, dass ich als dezidierter Atheist/Naturalist einen Beitrag, der sich kritisch mit Atheisten auseinandersetzt, vor einem Beitrag zur Religionskritik (wenn man die Seitenhiebe in anderen Artikeln mal raus lässt) veröffentlichen. Das hat weniger damit zu tun, dass ich der Religion gegenüber inzwischen positiver eingestellt bin (weit gefehlt!), sondern vielmehr damit, dass die Gottlosen mir zunehmend suspekt werden, zumindest deren Mainstream.

Atheisten haben den Gläubigen eines voraus: Sie haben erkannt, wie unwahrscheinlich deren Götter sind, weil sie sich bei der Gretchenfrage nicht von Hoffnungen und Wünschen, sondern von Argumenten leiten ließen. Irrtümlicherweise sind viele von ihnen deswegen aber der Meinung, sie hätten die Vernunft gepachtet und liegen insofern bei jeder Einschätzung richtig. Dabei ist die religiöse Ideologie nur eines von vielen unreflektierten Memkonstrukten. Ungläubig zu sein bedeutet eben nicht, dass man auf jedem Gebiet nur den Verstand walten lässt.

Mir sind dabei hauptsächlich zwei Dinge aufgefallen, die mit nichts anderem Denkfaulheit erklärt werden können. Eines davon hat mit Politik zu tun, dass andere mit den Adressaten ihrer Kritik.

Die meisten Atheisten kommen aus der politisch linken Szene. Da die Linken generell ein Problem mit Autoritäten haben (außer natürlich dem Diktatoren – Fanclub der UN), ist sie oft am aktivsten, wenn es um Kritik an der Kirche geht.

Natürlich legen diese Leute ihre politische Meinung nicht ab, wenn sie zu Atheisten werden. Das hat dann zum Teil skurrile Folgen, wenn sie einerseits die Bevorzugung der Kirchen in Deutschland angreift, andererseits aber Islamkritikern den Mund verbieten möchte. Andere traurige, typisch linken Ansichten zum Sozialstaat (muss immer weiter anwachsen), zur Kriminalität (schlimme Kindheit), zur Außenpolitik (runder Tisch mit Diktatoren), Kulturrelativismus und so weiter und so fort. Wer Gläubigen also vorwirft, sich nie mit der Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes auseinanderzusetzen, muss auch mal seine eigenen Ansichten hinterfragen, die oft genauso wenig durchdacht sind.

Das zweite Problem ist die extreme Fokussierung auf das Christentum, genauer: auf die römisch -katholische Kirche. Es ist sonnenklar, dass es in Deutschland Handlungsbedarf im Bezug auf die massive Bevorzugung der beiden Großkirchen gibt (Kirchensteuer, Finanzierung von Caritas, Bischöfen u.a., Religionsunterricht, usw.), aber das ist sicherlich nicht unser ärgstes Problem. Wenn von einer Religion wirklich Gefahr ausgeht, dann ist das der Islam. Auch das Anwachsen des evangelikalen Christentums stellt keine derartige Bedrohung dar. Der oft gebrachte “Abortion clinic bombers”- Vergleich kann noch nicht mal mehr als hinkend bezeichnet werden:

  1. Islamic terrorists have killed 60,000 people over the last 6 years.
  2. Abortion clinic bombers have killed 7 people over the last 35 years.
  3. Islamic terrorists have killed 5 million people over the last 35 years.

Von hier.

Trotzdem wird von den “Humanisten” vor allem und mit größtmöglichem Einsatz das Christentum angegriffen. Gut, da braucht ma ja auch keine Angst zu haben, dass die einem was antun, die Zeiten sind längst vorbei.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das Magazin wissenrockt! . Ich habe es früher gern gelesen (heute immer noch ab und zu), aber sie sind sehr einseitig und langweilig geworden. Mittlerweile wird dort alles veröffentlicht, Hauptsache, es stammt von einem Atheisten oder kritisiert die Katholiken. Darauf sind die dann meist superstolz, ist ja auch ziemlich mutig, ähnlich wie die Linken, die sich so viel auf ihren Antifaschismus einbilden. Seit Wochen lassen sie sich dort über kaum etwas anderes aus als die Papstrede im Bundestag (hier und hier und hier und hier und hier (der ist besonders dämlich)), als ob damit der Untergang der Demokratie bevorstehe. Natürlich darf man auch nicht vergessen, in jedem Artikel zu erwähnen, dass Joe Ratzinger ein fundamentalistischer Theologe ist. Der sprengt zwar keine Busse in die Luft, aber dafür dürfen ja Frauen auch keine Priester werden.

Wenn man Spaß haben will, muss man mal die Seite besuchen und einen prominente Chef-Atheisten kritisch reflektieren. Ich habe in einem Artikel, der etwas mit Judenhass zu tun hatte, mal geschrieben, dass Antisemitismus keinesfalls ein Phänomen unter rechten Christen sei, sondern im Gegensatz weit verbreitet. Als Beispiel (nicht gesichert) führte ich Richard Dawkins an, mit Verweis auf eine entsprechende Diskussion. Die Antwort kam prompt:

Was hier “erschreckend” ist, ist Ihre schlecht getarnte kreuz/kath.net Propaganda. Dawkins positioniert sich gegen die Erfinder, Förderer und Nutznießer des Antisemitismus, namentlich die christlichen Kirchen. Ihre unverschämte, ehrabschneidende Verleumdung, die Sie mit keinem einzigen Argument untermauern (wie auch?), findet sich auf jeder bekannten theo-faschistischen Seite im Netz. Und in den hassgefüllten Köpfen derer, die unseren Planeten nur als Scheibe begreifen können.

(Meine Beiträge zu der Diskussion wurde inzwischen gelöscht. Immer ein gutes Zeichen.)

Oh weh, ich hatte den Propheten Richard angegriffen. In dem Satz steckt eigentlich alles drin: Hass vor allem (oder nur) auf die Christen, willkürliche Anfeindungen sowie das Ignorieren von unbequemen Tatsachen (mein Link zählte aus mir nicht bekannten Gründen nicht). Gut gebrüllt, Löwe.

Was bleibt festzuhalten? Atheismus ist keine Ideologie oder politische Philosophie. Es ist nichts weiter als eine Ansicht zu der Frage, ob Gott existiert oder nicht. Deswegen ist das Spektrum der Atheisten auch so breit gefächert, gehören die schlausten Menschen und die brutalsten Diktatoren dazu. Auf dieser Grundlage kann man recht wenig aufbauen.

Atheismus der erste Schritt auf einem Weg hin zur Vernunft, nicht mehr und nicht weniger. Nur weil man diesen getan hat, weiß man noch lange nicht alles besser. Ideologien lauern auch anderswo.

Nur noch peinlich

Zur Einstimmung aufs Weihnachtsfest: Ein wunderschönes Lied über den Stuttgarter Bahnhof Weiterlesen…

Die Endlagerung der Atommüllfrage

Lustig, diese Leute. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F046092-0003,_Bonn,_Demo_gegen_Kernenergie_-_AKWs.jpg

„Erst haben die Menschen das Atom gespalten, jetzt spaltet das Atom die Menschen.“ Auch wenn dieses Zitat sprachlich wunderschön verknüpft ist, trifft es doch eigentlich nicht ganz die momentane Lage. Die Frage nach Atomenergie ist keine, die die Bevölkerung spaltet. In Wahrheit ist man sich über das Enfant terrible der Energiegewinnung so einig über kaum einem anderen Thema. Gleichzeitig dient sie als Zeichen des Protests gegen “die da oben”, die Regierung also, die den kleinen Mann unterdrückt und Wahlversprechen ignoriert. Weiterlesen…

Gestatten, mein Name ist Eugenik

Der Godfather der Eugenik: Francis Galton, Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Francis_Galton_1850s.jpg

Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst der Eugenik. Ich glaube, es gibt nur ganz wenige Begriffe, die sich auch nach Jahrhunderten noch einer derartigen Schlagkraft erfreuen wie das böse E-Wort. Das große Problem an der Sache ist jedoch, dass der Begriff oft schnell zur Hand ist und selten zutrifft – beim Thema Rassismus ist es ja kaum anders. Halten wir also einmal kurz inne und besinnen uns auf das Wesentliche. Weiterlesen…

Herr H. wäre stolz auf uns

Der ehrbare Antisemit benötigt stets einen Juden, der seine Ansichten stützt. Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Moshe_ber_beck.jpg

Der ehrbare Antisemit benötigt stets einen Juden, der seine Ansichten stützt. Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Moshe_ber_beck.jpg

Wir alle sehnen uns ja gelegentlich zurück in die gute alte Zeit, als die Welt noch nicht so hektisch und unübersichtlich war. Damals, als man noch genau wusste, was richtig und was falsch war, und sich nicht ständig und ermüdend über Detailfragen streiten musste. Beinahe wehmütig machte man sich deswegen auf die Suche nach einem konstanten Faktor, einen unumstößlich Wert, der größer und bleibender ist, als wir selbst es sind. Weiterlesen…

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